Ausbildungssamstag, Thema: Technische Hilfeleistung PKW Unfall

Am 21.05.2011 um 8 Uhr, fand für die Kameraden der Ortsfeuerwehr ein Samstagsausbildungsdienst mit dem Thema:

"Technische Hilfeleistung - Patientengerechte Rettung aus verunfallten PKW"

Die dafür notwendige Theorie wurde am Freitag Abend durch den Ausbilder Kam. B Vogel gelehrt, und konnte dadurch sofort in die Tat umgesetzt werden. Wichtige Grundlagen, wie sichere ich z.B. eine Einsatzstelle ab, welche Sicherheitsabstände sollen beim Arbeiten im Fahrzeuginnnenraum zu den Airbags eingehalten werden, wenn diese noch nicht ausgelöst haben, sowie die Betreuung einer eingeklemmten Person und die dazugehörige Rettung.

Im ersten Teil der Ausbildung wurde an einem bereitgestellten Fahrzeug in aller Ruhe die Vorgehensweise beim Schneiden und Spreizen geübt, sowie verschiedene Möglichkeiten getestet um einen Zugang ins Fahrzeug zu bekommen.

Der zweite Teil beinhaltete eine Einsatzübung, welche auf dem Hof vor dem Gerätehaus vorbereitet wurde. Der dann anfahrende Rüstzug, bestehend aus Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug und Rüstwagen trafen auf ein unbekanntes Szenario welches es hieß, zu erkunden, und zu bewältigen.

Ein angenommener Verkehrsunfall mit einem auf der Seite liegenden PKW und einer darin befindlichen verletzten Person wurde vorgefunden.

Unter Einsatz von dem richtig eingesetztem Glasmanagement, und technischen Geräten, konnte ein erster Zugang zum Patienten geschaffen werden, um die Rettung vorzubereiten.

Gegen Mittag wurde die Übung erfolgreich beendet und bei der Auswertung die sehr gute Einsatzbeteiligung gelobt.

Der richtige Umgang mit schwerer Technik in lebensbedrohlichen Lagen, ist gerade bei Verkehrsunfällen wichtig, da meißt eine schnelle Rettung der verunglückten Personen notwendig ist.

Durch die Weiterentwicklung der Fahrzeugindustrie, ist es leider immer schwieriger in die sicheren Fahrzeugkarosserien einzudringen, und auch den Schutz für die Einsatzkräfte zu gewährleisten. Denn durch Kopf- , Seiten- , Knie- , Fahrer- und Beifahrerairbags, Gurtstraffer und verschiedene Sicherheitssysteme, wird es auch für die am Fahrzeug arbeitenden Einsatzkräfte immer gefährlicher.